Willkommen beim FC Tuggen

FCRJ - FCT
Weibel erzielt den Ausgleich und wird entsprechend bejubelt
FCRJ - FCT
Bruno Berner in seinem ersten Spiel als Dirigent an der Seitenlinie
FCT - YF Juventus
Kuhn, Stadler und Santana beim Freistoss
FCT - Brühl
Dario Stadler spielte im Mittelfeld eine starke Partie.
FCT - Brühl
Anes Zverotic durfte sich in die Torschützenliste eintragen.

Schiedsrichter gesucht!

Der FC Tuggen sucht per sofort einen Schiedsrichter! Allfällig interessierte können sich 

bei Josef Gugi Bamert unter josef.bamert@tulux.ch oder 055 465 60 00 melden!

Es müsste die offzielle Schiedsrichter-Ausblidung absolviert werden mit anschliessendem

Einsatz bei Meisterschaftsspielen ab Kategorie C-Junioren. 

Weitere Informationen zur Ausbildung hier.

Schiri

Applaus für Daniel Senn, belangloser Sieg für Tuggen

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FC Tuggen behielt am Samstag im Duell der Absteiger gegen United Zürich die Oberhand.
Der Ausgang der Partie war jedoch ebenso bedeutungslos wie die drei Punkte. Zu reden gab anderes.

von Andreas Züger

Kehrausspiel in Tuggen. Und so war auch die Stimmung. Die Partie sorgte für keinerlei Emotionen. Der Schiedsrichter war für einmal nicht regelmässigen Beleidigungen von Zuschauern ausgesetzt, was in Tuggen in den letzten Jahren leider die Ausnahme geworden ist.
Stimmung kam nur auf, als Daniel Senn, Captain und eine der letzten
Integrationsfiguren in der Mannschaft, vom Feld genommen wurde (78.). Senn machte unter stehenden Ovationen und langanhaltendem Applaus Platz für seinen guten Freund Antonio Piperno, der ebenso zum letzten Mal für Tuggen spielte.
Vor der Partie wurden Senn, Piperno und weitere Akteure verabschiedet. Keine Blumen gab es für den anwesenden Anes Zverotic, der die Mannschaft vor einigen Wochen Knall auf Fall verlassen hatte, und für Patrick Peters. Der Abwehrchef hat seine Absicht bekräftigt, zurück zu Eschen/Mauren zu wechseln. Sein Abgang ist zwar noch nicht offiziell, wird aber nicht zu verhindern sein.

Ein paar Verabschiedungen, dann das Kehrausspiel

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Vor dem morgigen, unbedeutenden letzten Meisterschaftsspiel gegen United Zürich werden beim FC Tuggen einige Spieler verabschiedet. Darunter Daniel Senn, langjährige Integrationsfigur und Captain.

von Andreas Züger

Die Kaderplanung beim FC Tuggen für die Saison 2017/18 läuft. Wie Präsident Felix Huber am Mittwoch bestätigte, sind die Verträge mit einigen Spielern bereits verlängert worden. So ist das Torhüter-Duo bereits fix: Der bisher ausgeliehene Stammhüter Fabian Fellmann wird definitiv vom FC Zürich übernommen, und David Horg bleibt die Nummer 2. Der langzeitverletzte Aussenverteidiger Timo Todzi hat ebenso verlängert wie Valdet Istrefi, Raymond Tinner und Andrei Herlea sowie die Mittelfeldspieler Erzan Murtisi, Davide D’Acunto, Abduljabbar Al Obadi, Dario Stadler und Javier Santana. Noch aber konnte kein Stürmer präsentiert werden. Mit einigen Offensivspielern hängt eine Verlängerung noch in der Schwebe.

Viele Abgänge

Auf der anderen Seite gibt es neun -Abgänge (siehe Kasten). Speziell sind die Abgänge von Daniel Senn und Albert Geiger. Senn trägt seit acht -Jahren das Trikot des FC Tuggen, war lange Jahre Captain und diente bei den Zuschauern als Integrationsfigur. Geiger stieg vor zehn Jahren an der Seite von Adrian Allenspach beim FCT ein. Wie angekündigt ist nun die -zehnte auch die letzte Saison Geigers an der Linthstrasse. Noch unklar ist, wie es mit den Verteidigern Dominik Schiendorfer und Patrick Peters sowie den Stürmern Dominik Kuhn, Jusuf Shala und Vilson Doda weitergeht.

Der Cup steht bereits an

Bevor das morgige Spiel gegen United Zürich angepfiffen wird, -werden einige Akteure verabschiedet. Speziell werden bestimmt die Dernièren von Senn und Geiger. Weiter werden Timon Waldvogel, Antonio Piperno, Leonel Romero und die beiden Trainer Bruno Berner und Tim Künzler Abschiedsgeschenke überreicht bekommen. Nicht verabschiedet werden Anes Zverotic, der den Verein vor einigen Wochen verlassen hat, sowie der gesperrte Raul Cabanas.
Das letzte Meisterschaftsspiel Tuggens bedeutet aber nicht der letzte Ernstkampf der Saison. Am Samstag, 3. Juni, steigt auswärts gegen Brühl die Cup-Qualifikation für die nächste -Saison.
Ein wichtiges Spiel für Tuggen, war doch der Cup in den fünf Jahren, in der die Märchler der Promotion League angehörten, stets ein wichtiges Standbein. Zweimal gastierte der FC Basel an der Linthstrasse. Bei der Verpflichtung neuer Spieler für die kommende Saison wäre es sicher nicht hinderlich, eine Aussicht auf eine tolle Cupsaison zu bieten.
Tuggen – United Zürich
Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

Vorläufiges Kader der Saison 2017/18
Tor (2): Fabian Fellmann,
David Horg.
Verteidigung (4): Timo Todzi, Valdet Istrefi, Raymond Tinner, Andrei Herlea.
Mittelfeld (5): Erzan Murtisi, Davide D’Acunto, Abduljabbar
Al Obadi, Dario Stadler,
Javier Santana.
Sturm (0): –
Abgänge: Daniel Senn, Timon Waldvogel, Antonio Piperno, Leonel Romero, Anes Zverotic, Raul Cabanas, Bruno Berner (Trainer), Tim Künzler, Gusti Geiger (beide Co-Trainer).
Fraglich: Dominik Schiendorfer, Marsel Stevic, Dominik Kuhn, Patrick Peters, Jusuf Shala,
Vilson Doda.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

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Tuggen steht mit neun Zehen in der 1. Liga Classic – aber eben noch nicht ganz. Denn theoretisch existiert noch eine Chance auf den Ligaerhalt.

von Roger Züger

Sie ist vorhanden, die rein theoretische Chance, dass sich das Fanionteam Tuggens nicht aus der Promotion League verabschieden muss. Aber der letzte, hauchdünne Strohhalm, an den sich die Märchler klammern können, ist dürr und brüchig. Am -anderen Ende des Halms hängen die Old Boys (OB). Die Basler haben ihr Schicksal in den eigenen Händen.
Aber eben: Die Chance ist da. Die Old Boys (14.) und United Zürich (15.) sind die einzigen Teams, die Tuggen in den verbleibenden zwei Spielen noch einholen kann; einholen müsste, um oben zu bleiben. Damit dies eintrifft, muss eine ganze Menge passieren. So muss Tuggen morgen gegen die Old Boys und nächste Woche gegen United Zürich gewinnen. Die Old Boys müssen ihrerseits gegen Bavois und in der letzten Runde gegen YF Juventus verlieren. Und United Zürich muss morgen gegen die U21 des FC Basel tauchen.

Die Tordifferenz kommt ins Spiel

Ein ähnliches Szenario: Tuggen kann United Zürich überholen und mit Old Boys punktemässig gleichziehen. Dann entscheidet die Tordifferenz (siehe Kasten). Die Basler weisen derzeit aber ein um sieben Einheiten besseres Torverhältnis auf als Tuggen. Gewinnt der FCT zweimal und OB holt aus zwei Partien nur einen Punkt, schrumpft der Tore-Vorsprung zwangsläufig um -mindestens drei Tore. Die Mannschaft von Noch-Trainer Bruno Berner müsste also gegen YF und -Zürich United mit mindesten zwei und drei Toren Unterschied gewinnen, um sich zu retten.
Rechnereien hin oder her: In der aktuellen Verfassung sind die Chancen auf zwei deutliche Tuggner Siege gleich null. Das hat der missratene Heimauftritt gegen Bavois (1:2) letzte Woche überdeutlich aufgezeigt. Tuggen braucht ein mittleres Fussballwunder. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

YF Juventus – Tuggen
Samstag, 16 Uhr, Juchhof

Rangordnung
Haben zwei Mannschaften am Saisonende gleich viele Punkte, ist die Bestimmung der Rangordnung wie folgt:

1. Wer die bessere Tordifferenz aus allen Meisterschaftspartien hat.
2. Wer mehr Treffer in allen Meisterschaftsspielen erzielt hat.
3. Die bessere Tordifferenz aus den Direktbegegnungen der punktegleichen Teams.
4. Die grössere Zahl der auswärts erzielten Tore in allen Partien der Meisterschaft. (arzü)

Tuggen steigt zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte ab

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In der zweitletzten Promotion-League-Runde kassierte ein über weite Strecken blutleerer FC Tuggen in Zürich bei YF Juventus eine 0:4-Niederlage. Die Märchler müssen nächste Saison in der 1. Liga Classic spielen.

von Martin Müller

Der Schiedsrichter hatte ein Einsehen mit den Spielern und den Zuschauern. Nach exakt 90 Minuten pfiff Michael Brunner in der Promotion League die Partie zwischen YF Juventus und dem FC Tuggen ab – ohne auch nur eine Sekunde nachspielen zu lassen. Die ausbleibende Reaktion der Akteure auf dem Feld zeigte es, zu diesem Zeitpunkt war die Partie längst entschieden und in den Köpfen abgehakt.
Den Genickschlag hatten die Tuggner in der 61. Minute kassiert. -YF-Stürmer Marco Colocci reagierte nach einem Fehler des ansonsten schuldlosen Tuggen-Keepers Fabian Fellmann, der einen harmlosen Weitschuss des omnipräsenten Elvedin Causi nicht unter Kontrolle bringen konnte, am schnellsten und erhöhte für die Gastgeber entscheidend auf 2:0.

Bruno Berner geht, Danjiel Borilovic kommt

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Der FC Tuggen wird, das ist so gut wie sicher, Ende Saison absteigen und in der 1. Liga Classic einen Neuanfang machen. Der prominente Trainer Bruno Berner wird dabei keine Rolle spielen.

von Roger Züger und Andreas Züger

Es war ein Paukenschlag. Im November 2016 trat Adrian Allenspach als Trainer des FC Tuggen zurück. Per sofort. Der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte hinterliess im Club eine grosse Lücke. Diese war so gross, dass sie nicht einmal von Bruno Berner gefüllt werden konnte. Berner, der ehemalige Bundesliga- und Premier-League-Profi, der Nationalspieler. Ein Fachmann, ohne Zweifel. Der Turnaround gelang aber auch ihm nicht.
Berner kam dem Ligaerhalt mit einer im Winter elementar verstärkten Mannschaft zwar näher. In entscheidenden Momenten aber war seine Mannschaft nicht gut genug.
Rechnerisch ist der Verbleib in der Promotion League zwar noch möglich. United Zürich und die Old Boys müssten zweimal verlieren. Und der FC Tuggen müsste zwei Siege in
Folge einfahren. Ein Kunststück, das dem FCT in dieser Spilezeit nie gelungen ist. Egal ob Spieler, Trainer oder Funktionäre: An den Klassenerhalt glaubt niemand mehr.


Berner: «Ich akzeptiere den Entscheid»

Es darf bezweifelt werden, dass es einem anderen Trainer gelungen wäre, die Liga zu halten. Der designierte Abstieg darf denn auch nicht Bruno Berner angelastet werden. Dies weiss auch Felix Huber, Präsident des FC Tuggen. Und dennoch muss Berner den Verein verlassen. Es hat schlicht nicht gepasst. «Wir wollen nächste Saison einen Neuanfang. Deswegen haben wir den Vertrag mit Bruno Berner nicht verlängert», kommentiert Huber seinen Entscheid. «Berner hat die Nachricht sportlich aufgenommen und versprochen, dennoch bis Ende Saison vollen Einsatz zu geben.»
«Ja, ich habe den Entschied sportlich aufgenommen», bestätigt Bruno Berner. «Es geht ja auch um den Sport. Ich hätte gerne weitergemacht, aber ich akzeptiere den Entscheid.» Der 39-Jährige ist überzeugt, dass er alles versucht und möglich gemacht -habe, was eben möglich war. Dennoch hat er es als Feuerwehrmann nicht geschafft, den Brand zu löschen. «Ich habe eine Mannschaft
übernommen, die ich nicht zusammengestellt habe. Die Probleme liegen vor allem in den beiden Strafräumen. Da verfügen wir über zu wenig Qualität», sagt Berner. Er habe versucht, sein Wissen weiterzugeben und gewusst, auf was er sich einlasse. «Aber ich hatte nichts zu verlieren, wir hatten nichts zu verlieren. Wir haben gekämpft, Fortschritte gemacht. Aber die Wahrheit ist, wo du am Ende stehst.»

«Sehr gute Referenzen»

Huber setzte die Mannschaft am Montag vor einer Woche darüber in Kenntnis, dass -Berner gehen muss. Warum mitten im Abstiegskampf, vor dem kapitalen Spiel gegen Bavois? «Ich wollte reinen Tisch machen», sagt Huber. «Wir brauchen ja sowieso einen neuen Trainer. Und ich wollte nicht hinter dem
Rücken von Bruno Berner mit Kandidaten verhandeln.»
Felix Huber sass mit mehreren Trainern zusammen. Überzeugen konnte ihn letztlich Danijel Borilovic (siehe Kasten). Der Zürcher ist jung, wird morgen Donnerstag erst 33 Jahre alt. Für Huber kein Problem. «Borilovic wurde mir mehrfach empfohlen, er hat sehr gute Referenzen. Er ist fachlich sehr gut, hat bereits Erfolge
gefeiert und wirkt sehr enthusiastisch.»

Einige Wechsel

Momentan laufen mit verschiedenen Spielern Gespräche für mögliche Engagements über die Saison hinaus. Es liegt aber auf der Hand, dass es einige Wechsel geben wird. Felix
Huber ist jedoch bestrebt und auf gutem Weg, die Verträge einiger Schlüsselspieler in den nächsten Tagen zu verlängern.

In kurzer Trainerkarriere bereits zweimal aufgestiegen
Mit Danijel Borilovic
(wird morgen 33) hat der
FC Tuggen einen jungen, ambitionierten Trainer verpflichtet. Borilovic trainiert aktuell den FC Seefeld. Der Stadtzürcher Verein wird sich Ende Saison vom Amateur-Spitzenfussball zurückziehen und in der 2. Liga einen Neustart wagen. Der neue Tuggner Coach begann seine Trainerkarriere bei den Junioren des FC Schwamendingen. Mit Drittligist Wallisellen stieg er am Ende in die 2. Liga auf und erreichte den Final des Regionalcups. Anschliessend übernahm er den FC Seefeld, mit dem er Ende Saison 2015/16 den Aufstieg in die 1. Liga Classic feiern konnte. (azü)

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