Der Abstiegskampf geht weiter

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Die Erleichterung nach dem Sieg bei Seuzach war riesig beim FC Tuggen. Noch ist der Abstiegskampf aber noch nicht gewonnen. Er geht heute mit dem Heimspiel gegen die U21 des FC St. Gallen weiter.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger, Höfner Volksblatt 

Adrian Allenspach: «Neue Ideen brauchen Zeit»

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Morgen Samstag gastiert der FC Tuggen bei Red Star. Im Kampf gegen die klar besser klassierten Zürcher müssen die Märchler punkten, um nicht plötzlich ernsthaft in den Abstiegskampf zu geraten.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/höfner Volksblatt

Mit Kampf aus dem Tief

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Bereits im Sommer duellierten sich die Tuggner mit den Stadtzürchern. Im Bild: Davide D'Acunto. (Bild: Carlo Stuppia)

 

Mit dem letzten Pflichtspiel des Jahres kann der FC Tuggen die Weichen für die Rückrunde stellen. Kann er sich nach oben und nach unten orientieren? 


von Tobias Akermann

Das Jahr wird beendet, wie die Saison begonnen hat. Da mit der letzten Partie im Spätherbst bereits
die Rückrunde startet, kommt wie beim Saisonauftakt zum Duell zwischen Absteiger Tuggen und Aufsteiger Höngg. Für den FCT bietet sich die Gelegenheit, mit einem Sieg den Abstand zur Spitze zu verkürzen und sich für die Rückrunde in eine komfortablere Lage zu versetzen. Zum zweitplatzierten Gossau klafft bereits eine Lücke von acht Punkten, auf einen Abstiegsplatz sind es nur fünf Zähler Reserve.
Damals, im ersten Spiel der Saison, kamen die Märchler zu Hause gegen den SV Höngg nicht über ein 0:0 hinaus. Dieses Unentschieden zeigte sogleich auf, dass es eine Liga tiefer keinen Selbstläufer werden wird. Und dies wurde im weiteren Saisonverlauf
bestätigt. Zwar reihte Tuggen danach zwei Siege aneinander und schien in der neuen Liga angekommen zu sein. Die erste Niederlage folgte jedoch rasch. Die Niederlage gegen Aufstiegsaspirant Gossau war auch der Start in eine negative Heimserie. Denn seither blieb Tuggen vor eigenem Anhang ohne einen einzigen Sieg. Immerhin war Tuggen auswärts erfolgreicher.

Zeichen gegen den Negativtrend

Alles andere als einen goldenen Herbst erlebte die Mannschaft von Danijel Borilovic im Oktober. Der Spitzenplatz war nach drei Pleiten in Serie weg, Tuggen geriet in ein Formtief und rutschte in der Tabelle bis auf Rang zehn ab. Die anfänglich noch stilsichere Abwehr begann zu bröckeln, und im Angriff ging die Leichtfüssigkeit etwas verloren. Abschlüsse wurde plötzlich zu wenig konsequent gesucht.
Weil die Gruppe 3 der 1. Liga sehr ausgeglichen ist und es jedes Wochenende Überraschungen gibt, fiel der Absturz aber nicht so hart ins Gewicht. Mit einer soliden Rückrunde kann Tuggen immer noch auf einen Spitzenplatz vordringen. Ein Zeichen gegen den Negativtrend setzte die Borilovic-Elf am letzten Spieltag bei Thalwil. Kämpferische Tuggner waren sichtlich gewillt, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Sie zeigten auch spielerisch -gute Momente und verdienten sich so einen Punkt.
Nun gilt es aber, an die Leistung anzuknüpfen und denselben Kampfgeist wie gegen Thalwil an den Tag zu legen. Das ist auch nötig. Will der ambitionierte FC Tuggen Ende Saison um den Aufstieg spielen, darf er sich nicht mehr viele Ausrutscher erlauben.

Höngg – Tuggen
Samstag, 16 Uhr, Hönggerberg (Kunstrasen)

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