Die Ferienperiode zeigte die beabsichtigte Wirkung. Bereits die seitdem absolvierten Trainingseinheiten liessen erahnen, wie seriös die Spieler das ihnen auferlegte Trainingsprogramm absolviert hatten, und dieser Eindruck setzte sich am gestrigen Abend fort. Hochmotiviert begann die Tuggner das Derby gegen Rapperswil-Jona und übernahmen sogleich die Initiative. Defensiv kompakt stehend gelang es bei eigenem Ballbesitz ein recht ansehnliches Kombinationsspiel aufzuziehen. Für den ersten Höhepunkt sorgte allerdings Assistenztrainer „Gusti“ Geiger. Anstatt den Ball zum an der Eckfahne wartenden Tuggner Spieler zu passen, traf er mit einem herrlich getimten Schlenzer den sichtlich verdutzten Trainer der gegnerischen Mannschaft. Das erste „Zeichen“ in diesem Derby war gesetzt. In der 22. Minute eroberte Mirco Graf an der Mittellinie den Ball, entwischte den beiden aufgerückten Innenverteidigern mühelos und tauchte alleine vor dem gegnerischen Torwart auf. Geschickt verzögerte Graf, liess seinen Sturmpartner Daniel Senn nachrücken und bediente diesen mit einem Querpass. Senn hatte keinerlei Mühe und schob den Ball eiskalt in die Maschen. Nach einer guten halben Stunde hatten die Tuggner eine ihrer zahlreiche Standardsituationen. Wie immer führte Valon Ahmetaj aus, der Klärungsversuch des Gegners landete bei Pepe Peters und dieser drosch den Ball auf humorlose (Innenverteidiger-) Art aus spitzen Winkel am Torwart vorbei ins Netz. In der Folgezeit kamen die Hausherren noch zu weiteren, teils hochkarätigen Chancen. Doch Senn, Ahmetaj und Di Martino scheiterten alle am stark reagierenden Rappi-Torwart Yanz. Erfreulich war zudem, dass die Tuggner Hintermannschaft in der ersten Halbzeit keine einzige echte Torchance des Gegners zuliess.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Tuggen war aktiv, hatte viel Ballbesitz und kam zu mehreren schön herausgespielten Torchancen. Allerdings leisteten sich die Tuggner nun auch einige unnötige Ballverluste, was zu gefährlichen Kontern des Gegners führte. Immerhin konnte sich Adi Bernet dadurch auch noch auszeichnen, stark parierte er mehrmals gegen Gavric. Es bleibt wohl das Geheimnis des Schiedsrichters, weshalb er in der 85. Minute keinen Strafstoss für Tuggen pfiff. Der aktive Joël Durand war dem gegnerischen Torwart entwischt und wurde von diesem und einem heranstürmenden Verteidiger klar gefoult. Für den Schlusspunkt sorgte dann Valon Ahmetaj. Der Tuggner „Mann für die ruhenden Bälle“ zirkelte in der 87. Minute einen Freistoss am chancenlosen Rappi-Torwart ins Tor.

Insgesamt war es ein gelungener Fussballabend für den FC Tuggen, bei welchem alle Kaderspieler, ausser dem abwesenden Doda und dem angeschlagenen Aydin, nochmals mindestens 45 Minuten zum Einsatz kamen. Die Mannschaft zeigte sich defensiv verbessert, konditionell auf der Höhe und in der Offensive wurden zahlreiche Chancen herausgespielt. Allerdings darf der Sieg gegen die neuformierte Mannschaft aus Rapperswil-Jona auch nicht überbewertet werden. Trotzdem: auf der gezeigten Leistung lässt sich aufbauen. Das nächste und letzte Vorbereitungsspiel findet am kommenden Samstag, 28. Juli um 17.00 Uhr an der heimischen Linthstrasse statt. Gegner wird der FC Grenchen aus der 1. Liga Classic, Gruppe 2 sein.   (Cyril Schiendorfer)

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FC St. Gallen II - FC Tuggen
 
  vs. tuggen

Samstag, 20. Oktober 2018
IGP Arena, Wil 
14:00 Uhr

Letzes Spiel: 


FC Tuggen - FC Baden
tuggen vs. baden

6:2
 
3' Meier (1:0)
43' Morina (2:0)
52' Krasniqi (3:0)
58' Avdyli (4:0)
64' Ladner (4:1)
75' Farkas (5:1)
79' Stadler (6:1)
86' Ladner (6:2)
 

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