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«Wir lassen uns nicht beunruhigen»

Nach einem Saisonstart, der fast nach Mass verlaufen war, geriet der Motor des FC Tuggen in den vergangenen Wochen etwas ins Stocken. Captain Javier Santana bleibt dennoch cool. 

 

von Tobias Akermann

 

Javier Santana gehört zu den gestandenen Spielern beim FC Tuggen. In der neu formierten Mannschaft ist er ein altbekanntes Gesicht. Seit Januar 2010 läuft er ununterbrochen für das Tuggner Fanionteam auf und ist somit der dienstälteste Spieler im gesamten Kader. 

Nach den zwei Unentschieden zuletzt – zuerst zu Hause gegen Red Star (4:4), danach auswärts im liechtensteinischen Eschen/Mauren (0:0) – folgte am vergangenen Samstag die Niederlage in der Qualifikation zum Cup gegen Wettswil-Bonstetten. Trotz diesen nicht so erfolgreich gestalteten Spielen will der Captain nichts von einer Krise wissen. «Wir sind immer noch auf Kurs.» Er verweist dabei auf die Tabelle. Zwar liegen die Tuggner nur noch auf dem fünften Rang, jedoch mit nur fünf Punkten Rückstand auf den Tabellenführer aus Bellinzona. 

 

Magere Heimbilanz

«Wir haben uns sicher den einen oder anderen Heimsieg mehr gewünscht und auch mit mehr Punkten vor eigenem Publikum gerechnet», blickt Santana auf die Partien an der Linthstrasse zurück. «Leider kam es anders», so Santana, der am Montag seinen 29. Geburtstag feiert. In der Tat ist die Ausbeute aus Heimspielen in dieser Saison mager. Fünf Spiele, nur ein Sieg, nur fünf Punkte. Auswärts holte Tuggen dagegen beinahe das Punktemaximum.

 

Immer wieder betonen die Spieler des FC Tuggen, dass es keine einfache Saison werden wird. Dies weiss auch Javier Santana: «Viele erwarten, dass wir als Absteiger durch die Gruppe marschieren können. Aber gegen Tuggen ist jeder Gegner mehr als zu hundert Prozent motiviert. Dies ist uns auch bewusst, weil wir vor Saisonbeginn, auch nach aussen, klar kommuniziert haben, dass wir die Aufstiegsspiele erreichen wollen. Und dieses Ziel ist nach wie vor zu erreichen.» 

 Santana ist sich auch bewusst, dass nach dem durchzogenen Saisonstart Fragen von aussen kommen könnten. In solchen Phasen, in dem es nicht nach Wunsch läuft, braucht es Leadertypen, die an die jüngeren Spieler appellieren. Als so einer sieht sich Tuggens Nummer 10. «Dass von aussen Druck gemacht werden könnte, haben wir intern in der Mannschaft besprochen. Wir lassen uns dadurch aber nicht beunruhigen und arbeiten weiter hart an unserem Ziel.» 

 Die Mannschaft reagiert gelassen, weil noch nichts verloren ist. Dies widerspiegle sich auch in den Trainings. «In den Einheiten wird weiterhin erfolgreich gearbeitet. Auch Trainer Danijel Borilovic ist wie Anfang Saison mit voller Leidenschaft dabei und vermittelt uns klar seine Spielphilosophie», gibt sich Javier Santana gelassen. 

 Mit dem Ausscheiden im Cup können sich die Tuggner nun voll und ganz auf die bevorstehenden Aufgaben in der Meisterschaft konzentrieren. Mit dem Heimspiel am Samstag gegen Seuzach, dem Tabellenneunten, bietet sich die Gelegenheit, den Heimfluch zu beenden und die benötigten drei Punkte einzufahren. Zeit wäre es: Der letzte Heimsieg liegt bereits zwei Monate zurück. Am 16. August gewannen die Tuggner durch Tore von Jakup Jakupov und Josip Uzelac gegen Wettswil-Bonstetten 2:0. 

 Tuggen – Seuzach

 Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

 

 

Cup-Abenteuer ist bereits nach der ersten Runde vorbei

Weil Tuggen das zweite Spiel hintereinander ohne Torerfolg blieb, scheiterten die Märchler in der ersten Qualifikationsrunde zum Schweizer Cup an Wettswil-Bonstetten 0:1. 

 

von Tobias Akermann

Der Fluch geht auch im Cup weiter. Denn ein weiteres Mal verloren die Tuggner ein Spiel auf heimischem Rasen. Das letzte Spiel, das die Borilovic-Elf zu Hause gewinnen konnte, war das Meisterschaftsspiel am 16. August – gegen Wettswil-Bonstetten, eigentlich ein gutes Omen, für die erste Vorrundenpartie der Cup-Qualifikation. 

Die gut 200 Zuschauer sahen an der Linthstrasse in den Startminuten ein richtiges Cup-Spiel: Beide Teams neutralisierten sich und gingen noch nicht das letzte Risiko ein. Die Zürcher wussten von der Spielstärke von Tuggen und zogen sich deshalb sehr weit zurück, machten die Räume eng und liessen wenig zu. Bis zur ersten Torchance verstrichen 28 Minuten. Wettswil versuchte sich im Angriff und kam beinahe zur Führung, der Abschluss von  Peduzzi lenkte FCT-Torhüter Fabian Fellmann aber gekonnt am Pfosten vorbei. 

 Tuggen war nahe dran

Beim anschliessenden Eckball stimmte die Zuteilung in der Hintermannschaft von Tuggen überhaupt nicht, und Peter nütze den Raum beinahe aus – sein Kopfball landete an der Latte. Tuggen hatte gute Möglichkeiten ein Tor zu erzielen, hatte aber kein Abschlussglück. Weder der Freistoss von Dario Stadler noch der Kopfball von Petar Ugljesic, der WB-Keeper Thaler mirakulös gehalten hatte, führten zum Torerfolg.

Nach der Pause erwischte Tuggen die beste Phase des Spiels. Energischer und offensiver gingen die Märchler ans Werk und kamen zu guten Chancen –  wie Jakupov, der den Ball haarscharf am Pfosten vorbeischlenzte (51.). Viele Zuschauer hatten das Gefühl, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Tuggen den Führungstreffer erzielte. Jedoch kam es wie so oft anders. Wettswil-Bonstetten lancierte einen schnell vorgetragenen Konter, der Alexander Srdic trocken zur Führung abschloss. Mit der Führung im Rücken zogen sich die Zürcher weiter zurück und liessen hinten wenig zu. «Wir wussten, dass Wettswil enorm kompakt stehen wird, wir haben uns auf das vorbereitet», sagte Tuggens Valdet Istrefi nach Spielschluss. Tuggen war zwar bemüht, das Spiel noch zu drehen, haderte jedoch mit der Effizienz im und rund um den 16er-Raum. 

Wettswil hinten zu stark

In den Schlussminuten warfen die Schwyzer nochmals alles nach vorne und versuchten, doch noch irgendwie den Ausgleich zu erzielen. Die grösste Möglichkeit dazu hatte Petar Ugljesic kurz vor Ende der Partie. Sein gut getretener Freistoss sah er jedoch vom starken Wettswiler Schlussmann abgewehrt. So blieb es bis zum Schluss kein erfolgreicher Abend für Tuggen. Wettswil-Bonstetten nahm mit diesem Sieg Revanche am verlorenen Meisterschaftsspiel und darf sich auf die zweite Cup-Runde freuen. 

 «Torchancen hatten wir genügend. Heute wollte es einfach nicht klappen. Wir hätten noch lange weiterspielen können, einen Torerfolg wäre uns -heute vermutlich nicht mehr geglückt», bilanzierte ein enttäuschter Istrefi.

Tuggen – Wettswil-Bonstetten 0:1

 Linthstrasse, 200 Zuschauer – SR: Sandi Bosnic

 Tore: 52. Srdic 0:1.

 Tuggen: Fellmann; Herlea, Avdyli (86. Schiendorfer), Gutierrez, Badalli (67. Morina); Istrefi (82. Junuzi), Stadler, D’Acunto, Santana; Jakupov, Ugljesic

 Wettswil-Bonstetten: Thaler; Studer, Peter, Temperli; Gouiffe à Goufan, Peduzzi (74. Machado), Le Bigonsan, Schneebeli (90. Hotnjani), Siefkes; Srdic (82. Allemann), Capone

 Bemerkungen: Tuggen ohne Todzi, Murtisi (beide verletzt) Marjanovic, Renna (beide abwesend). Wettswil-Bonstetten ohne Voit, Katic, Betrisey, Waser, Loosli, Thalman, Huber, Agbomoagan (alle abwesend). – Verwarnungen: 19. Badalli (Foul). 29. Ugljesic (reklamieren). 31. Temperli (Unsportlichkeit). 79. Srdic (Unsportlichkeit). 84. Peter (Foul) 90. Machado (Foul). – Lattenschuss: 29. Peter

Tuggen lässt Punkte liegen

 

Der FC Tuggen hat seine Ungeschlagenheit auf fremdem Terrain bewahrt, allerdings musste er sich bei Eschen/Mauren mit einem 0:0 begnügen.

von Tobias Akermann

Noch vor dem Spiel war ein gut gelaunter Danijel Borilovic voller Optimismus, dass es mit dem nächsten Auswärtssieg klappen würde. Was er danach in den 90 Minuten zu sehen bekam, dürfte ihm weniger gefallen haben. In den Startminuten war der Gegner bissiger und bereiter.

Schon in der ersten Minute vergab Baumann alleine vor Fellmann. Tuggen liess sich zurückdrängen und musste dem Heimteam das Zepter überlassen. Mit einem Konter kam Tuggen seinerseits zur ersten Chance, Santana verpasste die Führung. Das Spiel verlief nicht nach dem Gusto vom Trainer Borilovic, wild gestikulierend und laut schreiend forderte er seine Mannschaft auf, etwas mehr für das Spiel zu tun. Nach gut 20 Minuten kam die Nachricht an und die Gäste übernahmen vermehrt das Spieldiktat. Allerdings passte weiter nicht viel zusammen und es entstanden wenig bis gar keine Torchancen. Weil die Defensive der Märchler gut stand, kam auch Eschen/Mauren zu wenigen Torchancen. Es war ein Spiel, das mehrheitlich im Mittelfeld stattfand, mit vielen Fouls wurde der Spielfluss immer wieder unterbrochen.

Leichtigkeit wurde vermisst

Es war das erwartet schwierige Auswärtsspiel im Ländle. Gegen einen gut organisierten Gegner fehlte der Offensive von Tuggen die Durchschlagskraft. Noch vor Wochenfrist erzielten die Tuggner vier Tore und waren variantenreich im Angriffsspiel, diese Leichtfüssigkeit wurde diesmal vermisst. Positiv ist, dass die Elf von Danijel Borilovic wieder einmal zu Null spielen konnte. Vor allem in Hälfte eins konnten die Tuggner nicht zufrieden sein, dies bestätige auch Andrei Herlea: «Die erste Halbzeit müssen wir schnellst möglich vergessen.»

In der Tat fand Borilovic in der Pause die richtigen Worte und sein Team kam verwandelt aus der Kabine. Mit Pressing zwangen die Schwyzer den USV Eschen/Mauren immer wieder zu Fehlpässen. Allerdings war Tuggen auch nicht in der Lage, aus den eroberten Bällen etwas Zählbares zu kreieren. «Die zweite Halbzeit war ein wenig besser und wir versuchten den Gegner unter Druck zu setzen. Eschen/Mauren machte ein sehr gutes Spiel, vielleicht sogar eines der besten in dieser Saison», sagte Herlea kurz nach Spielende.

 

Eschen-Mauren – Tuggen 0:0

Sportpark. 400 Zuschauer. – SR: Michael Huber.

 

Eschen-Mauren: Antic; Quintas, Topcu (52. Sele), Martinovic, Kavcic; Baumann (70. Schmid), Willi, Fässler; Knuth, Monteiro, Pola.

 

Tuggen: Fellmann; Herlea, Avdyli, Gutierrez, Badalli; Istrefi  (70. Morina), Stadler (77. Renna), D’Acunto (85. Marjanovic), Santana; Jakupov, Ugljesic.

 

Bemerkungen:

Eschen-Mauren ohne Peters, Kardesoglu, Kieber, Kühne, Bärtsch, Piperno, Coppola (alle verletzt), Thöni, Christen (beide abwesend), Stevic (gesperrt);

Tuggen ohne Todzi, Murtisi, Uzelac (alle verletzt), Tinner, Schiendorfer (beide abwesend).

Verwarnungen: 19. Quintas, 41. Baumann,  45. Jakupov, 74. Avdyli, 80. D Acunto, 88. Fässler (alle Foul).

 

 

«Wir werden die ganze Saison die Gejagten sein»

Beinahe ein Drittel der Meisterschaft ist um. Danijel Borilovic, seit dieser Saison Trainer beim FC Tuggen, zieht ein erstes Fazit. Ein gutes Fazit sogar, auch wenn er noch nicht rundum zufrieden ist.  

von Tobias Akermann 

Acht von insgesamt 26 Meisterschaftspartien sind in der 1. Liga bereits absolviert. Bis zur Winterpause stehen noch fünf weitere Saisonspiele an. Tuggen belegt momentan den vierten Tabellenrang. Trainer Danijel Borilovic zieht ein erstes Mal Fazit: «Die Arbeit funktioniert von Tag zu Tag besser. Ich kann noch nicht zu 100 Prozent zufrieden sein mit dem, was ich bis jetzt gesehen habe. Ansatzweise gefällt es mir gut, was die Mannschaft umsetzt. Verbesserungspotenzial gibt es jedoch immer», lässt sich ein selbstkritischer Borilovic zitieren. 

Druck von aussen

Tuggen wurde Anfang Saison von -vielen als Mitfavorit auf den Gruppensieg gehandelt. Mit dem Druck von aussen haben sich die Märchler in Spielen wie zum Beispiel beim Auftakt gegen Höngg (0:0) schwergetan. Dies sieht auch der 33- jährige Jungtrainer exakt so: «Viele -dachten, es wird ein Selbstläufer. -Jedoch warne ich die Spieler immer wieder, dass jeder Gegner gegen uns noch motivierter sein wird. Wir werden die ganze Saison die Gejagten sein». Mit dieser Situation versucht der FCT möglichst gut umzugehen, allerdings betont Borilovic auch, dass man sich «vielleicht selber zu stark unter Druck» setzte. «Die Spieler sind nur Menschen, die auch mal versagen können.»

Wer sich in Tuggen umhört, wird von fast jedem zu hören bekommen, dass es das Ziel ist, die Aufstiegsspiele zu erreichen. Auch Danijel Borilovic vertritt diese Meinung. «Das Ziel innerhalb der Mannschaft ist klar formuliert. Mit diesem Team wollen wir am Ende der Saison auf einem der ersten drei Ränge stehen, idealerweise reicht es dann auch zu den Aufstiegsspielen.» Mit diesem hohen Ziel vor Augen wird im Training tagtäglich hart gearbeitet. «Es ist super zu sehen, wie -alle im Training Vollgas geben, es herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf.» Bei jeder Einheit wollen sich Ergänzungsspieler für die Startfor-mation empfehlen. 

 Durch die drei Verletzten (Murtisi, Todzi, Uzelac) wurde der Kampf um die Startformation etwas offener. Trotzdem sieht Danijel Borilovic gute Trainings. Diese Intensivität in den Einheiten macht es auch für Danijel Borilovic enorm schwer, sich zu entscheiden, welchen elf Spielern er beim nächsten Spiel vertrauen soll. 

In den bisherigen Spielen hat Borilovic oft rotiert. Dies weiss er auch zu begründen. «Ich achte mich darauf, welche Spieler in den Trainings einen guten Eindruck hinterlassen. Fixstarter gibt es keine, jeder Spieler muss sich Woche für Woche neu beweisen, so bleibt auch der Konkurrenzkampf erhalten.»

Starkes Eschen/Mauren

Ob Trainer Borilovic auch am Samstag beim Gastspiel im liechtensteinischen Eschen/Mauren rotiert, bleibt sein -Geheimnis. Angesprochen auf die bevorstehende Partie meinte der Trainer: «Es wird bestimmt ein sehr schweres Auswärtsspiel gegen einen bissigen Gegner, der letzte Saison vorne mitspielte.»

Eschen/Mauren – Tuggen

Samstag, 16 Uhr,

Sportpark Eschen

«Wir sind dem Heimpublikum noch etwas schuldig»

Morgen Samstag empfängt der FC Tuggen an der Linthstrasse den FC Red Star aus Zürich. 

Falls FCT-Torhüter Fabian Fellmann seine Form konservieren kann, liegen drei Punkte in Griffweite.  

von Tobias Akermann

Klar, es ist nicht gerade ein Katzensprung nach Tuggen», sagt der in Tägerwilen TG wohnhafte Fabian Fellmann. Aber, so der FCT-Schlussmann: «Mir gefällt es gut in Tuggen, deshalb nehme ich auch den Weg auf mich.» Er bilde jeweils mit -Dario Stadler eine Fahrgemeinschaft, «dann fällt auch der Weg kurzweiliger aus». Bevor er zum FCT kam und den Weg mit Stadler unter die Räder nahm, durchlief Fellmann alle Junioren-stufen beim FC Zürich, von der U16 bis zur U21. Heuer im Februar wechselte der 21-Jährige leihweise vom FCZ-Nachwuchs in die March und wurde diesen Sommer vom FC Tuggen fix -verpflichtet. 

Vor dem ersten Saisonspiel wurde Fabian Fellmann vom neuen Trainergespann Danjiel Borilovic/Costa Vettas zur Nummer eins ernannt, jedoch stellt Fellmann klar: «Ich gebe trotzdem in jedem Training Vollgas und will mich weiterentwickeln – und so auch der Stammtorhüter bleiben.» 

«Es ist mein Job, Bälle zu halten»

Als letzter Mann hat er eine gute Übersicht auf seine Vorderleute und sagt: «Am Anfang der Saison haben wir sicherlich ein wenig Zeit gebraucht, um das umzusetzen, was der Trainer verlangt. Jedoch klappt es mit jedem Spiel -besser.» Was künftig sein wird, darüber macht sich der 185 Zentimeter grosse Schlussmann derzeit aber keine Gedanken, auch nicht über seine fussballerische Zukunft. «Im Moment konzentriere ich mich voll und ganz auf Tuggen, wir wollen eine gute Saison spielen und hoffentlich stehen wir am Ende auf einem der ersten zwei Plätze, die zu den Aufstiegsspielen führen.»

Trotz der offensiven Spielweise, die Neo-Trainer Borilovic vorgibt, ist Tuggen in der laufenden Spielzeit eines der Teams mit den wenigsten Gegentoren. Fabian Fellmann lobt deshalb seine Mitspieler. «Es ist super zu sehen, wie alle gegen den Ball verteidigen. Die Arbeit fängt bei der Rückwärtsbewegung beim Stürmer an und zieht sich bis hin zur Verteidigung durch. Nur so können wir eine kompakte Mannschaft, die bis anhin wenig Gegentore kassierte, stellen.» Angesprochen auf den starken Reflex vom letzten Samstag, mit dem Fellmann die Null und vor allem den Sieg festgehalten hat, sagt er cool: «Es ist meine Aufgabe, Bälle zu halten.» Natürlich sei es immer schön, wenn es eine enorm wichtige Parade sei wie jene am Samstag. «Als Torhüter bin ich meistens der letzte Mann, der noch etwas anrichten kann. Mit dieser Parade ist mir das gut gelungen – und konnte der Mannschaft helfen.»

«Wollen eine Macht werden»

Beim Heimspiel am Samstag gegen Red Star, das nach sieben Spielen mit nur zwei Niederlagen auf dem sechsten Rang liegt, sind Fellmanns Fähigkeiten erneut gefragt. Und: «Wir sind den Zuschauern noch etwas schuldig.» Denn die letzten Heimspiele seien nicht so gut verlaufen, «aber wir wollen auch zu Hause eine Macht werden».

Tuggen – Red Star 

Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

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