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DAS NEUE TRAINERTEAM DES FC TUGGEN IST JETZT VOLLSTÄNDIG

Die Allenspach-Ära hat ein zweites Kapitel

Allenspach adrian

Am Sonntag vor einer Woche musste Danijel Borilovic sein Traineramt beim FC Tuggen niederlegen. Gestern verkündete FCT-Präsident Felix Huber den neuen Trainer: Adrian Allenspach.

ADI ALLENSPACH KEHRT ZUM FC TUGGEN ZURÜCK

 

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Adrian Allenspach kommt nach einem Jahr Unterbuch zurück zum FC Tuggen. (Bild: Carlo Stuppia)

 Adi Allenspach übernimmt das vakante Traineramt unseres 1. Ligateams. Er war bereits 9 ½ Jahre als  Cheftrainer in unserem Verein tätig und kehrt nun nach einem Jahr Pause an die Stätte seiner Erfolge zurück. Während seiner langen Amtszeit in Tuggen spielte er 5 Jahre in der 1. Liga und 4 ½ Jahre  in der Promotion League. Er erreichte 3 x die Aufstiegsspiele und war  mit dem FC Tuggen 2012 Schweizer Amateurmeister. 4x gelang ihm mit seinem Team das Erreichen des Schweizer Cup Achtelfinal (Spiele gegen den FCZ, FC Sion und zweimal gegen den FC Basel).

Der FC Tuggen freut sich auf die Zusammenarbeit mit Adi und heisst ihn hiermit herzlich willkommen.

Vorstand FC Tuggen

Vom Aufsteiger einen Denkzettel kassiert

Der FC Tuggen verliert auswärts gegen Höngg 1:5. Den Ehrentreffer in der zweiten Halbzeit erzielte Jakup Jakupov.

von Tobias Akermann

Tuggen vermochte am Samstagnachmittag auf dem Kunstrasen von Höngg nicht über die volle Distanz zu überzeugen und ging bei garstigen Bedingungen im wahrsten Sinne des Wortes baden.
Der FCT wollte an die Leistung von vor-letzten Samstag anknüpfen und mit einer kämpferischen Leistung die nächsten Punkte einfahren. In gewissen Phasen des Spiels sah alles sehr gut aus und die Fans von Tuggen konnten auf Punkte hoffen. Allerdings stand ein Gegner auf dem Platz, der eine enorme -Effizienz an den Tag legte.

Schnell im Rückstand

Tuggen war über die gesamte Spielzeit das bessere Team und zeigte Willen, jedoch -machte Höngg aus praktisch jeder Gelegenheit ein Tor. Das Unheil nahm bereits in der 9. Minute seinen Lauf, Tyron Pepperday rea-gierte schneller als die Gegner und erzielte mit der ersten Chance für das Heimteam die Führung. Das Spiel verlief genau nach dem Gusto des Aufsteigers Höngg. Tuggen hatte mehr Ballbesitz und führte die feinere Klinge, Höngg nutze aber seine Kontergelegenheiten eiskalt aus und erhöhte das Skore kontinuierlich. Mit einem Doppelpack von Gaël Baillargeault zogen die Stadtzürcher mit drei Längen voraus. Noch vor dem dritten Gegentor hatte FC Tuggen-Trainer Danijel Borilovic versucht, von aussen einen Input zu setzen: Nach gut einer halben Stunde wechselte er Taulant -Junuzi für Durim Badalli ein und erhoffte sich so mehr Stabilität in der Abwehr.
Kurz vor dem Seitenwechsel schwächte sich Tuggen gleich selbst, Innenverteidiger Luis Gutierrez verlor völlig unnötig die Nerven und foulte seinen Gegenspieler, nach einem harmlosen Zweikampf, mit einer Kopfnuss – glasklares Verdikt: rote Karte. Diese Aktion war sinnbildlich für den Auftritt Tuggens. Wenig passte zusammen und der Frust sass tief.

Viel zu harmlos agiert

In der zweiten Hälfte ging es auf die Aufholjagd mit zehn Mann und drei Toren Rückstand. Tuggen spielte auf Pressing und konnte tatsächlich mit einem Mann weniger verkürzen. Jakupov hatte nach einem Stadler-Eckball goldrichtig gestanden und traf per Kopf zum 1:3. Für mehr reichte es -allerdings nicht, obwohl Tuggen sehr bemüht war und das Heimteam regelrecht in die eigene Hälfte einschnürte. Wie so oft in dieser Saison vermochten die Schwyzer im letzten -Drittel des Spielfeldes nicht zu überzeugen und waren vor dem Tor zu harmlos. Natürlich gab es durch die offensivere Spielweise von Tuggen Räume, um zu kontern – die Höngg enorm effizient ausnutzte. Wieder-um -Baillargeault und Hugo Soto machten in der Schlussviertelstunde den Sack definitiv zu.
Somit verabschiedet sich der FC Tuggen mit dieser bitteren Pleite in die Winterpause. Mit der neuerlichen Niederlage bleibt das Team von Trainer Borilovic auf dem 10. Tabellenrang kleben. Alle werden gespannt sein, wie sich der FC Tuggen nach dieser schwachen Hinrunde ab März in der Rückrunde präsentieren wird.

Höngg – Tuggen 5:1 (3:0)
Hönggerberg, 120 Zuschauer. – SR: Stefano Tonini.
Tore: 9. Pepperday 1:0. 20. Baillargeault 2:0. 38. Baillargeault 3:0. 61. Jakupov 3:1. 77. Baillargeault 4:1. 81. Soto 5:1.
Höngg: Blank; Rutz, Stutz, Dragusin, Riso; Nardo (70. Georgis), Stojanovic, Forny, Derungs (77. Soto), Pepperday (57. Infante), Baillargeault.
Tuggen: Fellmann; Herlea, Todzi, Gutierrez, Badalli (34. Junuzi), Marjanovic (65. Murtizi), Renna, D’Acunto
(80. Schiendorfer), Stadler; Jakupov, Ugljesic.
Bemerkungen: Höngg ohne Gubler, Novo, Negrinelli, Hussein, Toscan (alle verletzt) Novo (nicht im Kader) Tuggen ohne Uzelac (verletzt) Morina, Avdyli, Tinner (alle gesperrt) Santana (Krank). – Verwarnungen: 31. Pepperday (Unsportlichkeit). 62. Renna (Foul). 83. Junuzi (Unsportlichkeit). 83. Georgis (Unsportlichkeit). – Platzverweis: 41. Gutierrez (Tätlichkeit).

Tuggen holt sich in extremis einen Punkt

Nach drei Niederlagen in Folge erkämpfte sich Tuggen am Samstag bei Thalwil einen Punkt. Das 1:1 kam erst tief in der Nachspielzeit zustande. In der 94. Minute erlöste Luis Gutierrez seine Farben mit einem Kopfballtor.

von Tobias Akermann

Es war das erwartet harte Auswärtsspiel auf einem schwer bespielbaren Terrain. Tuggen kam zu Beginn des Spiels besser mit dem holprigen Rasen zurecht und war in den Startminuten das bessere Team. Aber wie so oft in dieser Saison taten sich die Märchler im Abschluss schwer. Weder Petar Ugljesic, nach einer einstudierten Freistossvariante, noch Dardan Morina, er scheiterte alleine vor dem Thalwiler Schlussmann, waren in der Lage, die frühe Führung zu erzielen.
Es wurde schnell klar, dass es ein Spiel war, welches über den Kampf entschieden wird. Thalwil war äusserst giftig in den Zweikämpfen und unterband so die Angriffe von Tuggen. Die Elf von Danijel Borilovic hielt gut dagegen und nahm die Zweikämpfe an, so blieb es ein Spiel, das mehrheitlich im Mittelfeld stattfand und wenige Höhepunkte bot. Tuggen war das spielerisch bessere Team, konnte jedoch keinen Profit daraus schlagen. Thalwil versuchte mit schnell ausgetragenen Kontern die Abwehr von Tuggen zu beunruhigen, allerdings stand die Defensive von Tuggen solid.

Gegentor nach dem Seitenwechsel

Nach dem Pausentee kam Thalwil richtig entschlossen aus der Kabine und erwischte die beste Viertelstunde des Spiels. Tuggen war in einem kollektiven Tiefschlaf und kassierte prompt den Gegentreffer, der sich abgezeichnet hatte. Zuerst bekundete Thalwil bei zwei Pfostenschüsse innert zwei Minuten Pech. In der 54. Minute durfte dann das Heimteam doch noch jubeln. Nach einem folgenschweren Ballverlust von Santana in der Vorwärtsbewegung schalteten die Thalwiler sofort um und erzielten durch Cerjak den Führungstreffer. Mit fortlaufender Dauer wurde das Spiel noch ruppiger, und die Zweikämpfe wurden immer öfters im Grenzbereich Erlaubtes/Unerlaubtes geführt. Tuggen versuchte alles, um die Niederlage abzuwenden und erhielt in den Schlussminuten nochmals die Möglichkeit dazu. Nachdem Petar Ugljesic der Abwehrreihe von Thalwil entwischte und alleine auf den Thalwiler Schlussmann loslaufen konnte, wusste der sich nur noch mit einem Notbremse-Foul knapp vor der Strafraumgrenze zu helfen. Klares Verdikt – rote Karte. Weil Thalwil zu diesem Zeitpunkt das Wechselkontingent aufgebraucht hatte, musste ein Feldspieler ins Tor.

Hektik nach dem Schlusspfiff

Die Nachspielzeit war schon lange angebrochen, als es mit dem letzten Angriff nochmals einen Freistoss für Tuggen gab. Dario Stadler fand den Kopf von Luis Gutierrez. Dieser war mit einem wuchtigen Kopfball erfolgreich und erzielte so den Ausgleich. Die hochemotionale Partie fand dann noch ein unrühmliches Ende. Nach Spielschluss kochten etliche Emotionen über, Nettigkeiten und Provokationen sorgten für eine Rudelbildung, und etliche Spieler und Funktionäre mussten voneinander getrennt werden.

 

Thalwil – Tuggen 1:1 (0:0)
Etzliberg. 189 Zuschauer. – SR: Daniel Werder.
Tore: 54. Cerjak 1:0. 94. Gutierrez 1:1.
Thalwil: Pastore; Nitaj, Murati, Mollet (33. Quarta), Thaqi; Foniqi (70. Kilafu), Hasani, Omerovic (82. Moreira), Cerjak; Coduti, Babic.
Tuggen: Fellmann; Herlea, Avdyli, Gutierrez, Tinner (77. Marjanovic); Santana (57. Murtisi), Renna (67. Stadler), D’Acunto; Jakupov, Morina, Ugljesic.
Bemerkungen: Thalwil ohne Spasojevic (gesperrt); Tuggen ohne Todzi, Uzelac (beide verletzt). Pfostenschuss: 48. Foniqi, 49. Thaqi. Verwarnungen: 8. Tinner, 34. Coduti (beide Foul), 37. Morina, 37. Babic (beide Unsportlichkeit), 46. Murati (Foul), 55. Marjanovic, 75. Cerjak (beide Unsportlichkeit), 89. Avdyli (Reklamieren). Platzverweis: 89. Pastore (Notbremsefoul), 92. Avdyli (zweite gelbe Karte).

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