Willkommen beim FC Tuggen

Bild: Carlo Stuppia
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Tuggen rutscht auf einen Abstiegsplatz

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Morina

Der FC Tuggen verlor gestern ein wegweisendes Spiel gegen das nun ehemalige Schlusslicht und liegt erstmals auf einem Abstiegsplatz.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Gestern, an diesem herrlichen Sonntagnachmittag, gastierte der USV Eschen/Mauren an der Linthstrasse. Es war ein enorm wichtiges Spiel für beide Mannschaften – viel stand auf dem Spiel. Die Gäste aus dem Liechtenstein hielten die Rote Laterne, Tuggen lag mit nur zwei Punkten vor den Liechtensteinern unmittelbar über dem Strich. Nun ist alles anders: Kurz vor Schluss, beim Stand von 2:2, lancierte Eschen/ Mauren einen ihrer wenigen Angriffe, der zum entscheidenden dritten Tor und zum Sieg führte. Die Konsequenzen: Eschen/Mauren klettert über den Strich, Tuggen rutscht unter die ominöse Linie.

Tuggen hatte auch einen schlechten Start in die Partie erwischt und musste früh den Rückstand hinnehmen,nachdem Michael Bärtsch einen kapitalen Fehler von FCT-Goalie Carlo Marty ausnutzen konnte. Der Schlussmann, der zum zweiten Mal das Vertrauen von Adrian Allenspach erhielt, verschätzte sich bei einem langen Ball, woraufhin Bärtsch das leere Tor vor sich stehen hatte. Marty war jedoch nicht der einzige Sündenbock – es war schlicht nicht die Halbzeit Tuggens. Wenig bis gar nichts passte zusammen.Die Liechtensteiner waren die aktivere Mannschaft, jedoch blieben auch sie vor dem Tor zu ungenau.

Tuggen war am Drücker

Mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit reagierte Tuggen auf die schwache erste Hälfte. Wie verwandelt kamen die Schützlinge von Allenspach aus der Kabine und waren gewillt, den Rückstand wettzumachen.Das klappte auch, als Dardan Morina per Kopf zum 1:1 traf. Allerdings konnten sich die Tuggner nur kurze Zeit über den Ausgleich freuen: Vier Zeigerumdrehungen später legte der Gast wieder vor. Aus dem Nichts war Nicolo Pola zur Stelle und konnte seine Farben wieder in Führung bringen. Es war ein Auf und Ab, auch wenn Tuggen nun klar verbessert auftrat. Tuggen zeigte auch nach dem neuerlichen Rückstand Moral und war bemüht, ja konnten ansatzweise die Gäste gar dominieren – was wiederum belohnt wurde. Rinor Avdyli, Tuggens Innenverteidiger, traf nach einem Eckball per Kopf zum 2:2.

Erneute Abstiegssorgen

Das Unentschieden brachte aber keinem etwas – erst recht nicht Tuggen, das nach dem Abstieg aus der Promotion nicht in die Fussball-Provinz durchgereicht werden möchte. Tuggen war sichtlich gewillt, den Dreier einzufahren, allerdings konnte Eschen/Mauren mit Kontern Nadelstiche in der Offensive setzten – und einnetzen. Tuggens Heimfluch bleibt somit bestehen: Seit Saisonbeginn hat der FCT erst einen Heimsieg gefeiert. Mit dieser negativen Bilanz verwundert auch die prekäre Tabellensituation nicht: Vier Runden vor Schluss läuft Tuggen erneut Gefahr, abzusteigen – dieses Mal in die 2. Liga interregional.

 

Zwei Drittel im Abstiegskampf

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Spannender geht es kaum: Neun von 14 Teams der 1.-Liga-Gruppe 3 befinden sich im Abstiegskampf. Mittendrin: der FC Tuggen. Dem Heimspiel am Sonntag kommt eine immens hohe Bedeutung zu.

Adrian Allenspach: «Neue Ideen brauchen Zeit»

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Morgen Samstag gastiert der FC Tuggen bei Red Star. Im Kampf gegen die klar besser klassierten Zürcher müssen die Märchler punkten, um nicht plötzlich ernsthaft in den Abstiegskampf zu geraten.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/höfner Volksblatt

Niederlage lanciert den Abstiegskampf

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Tuggen verlor auswärts gegen Red Star. Mit dieser Niederlage sind die Märchler mitten im Abstiegskampf.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Nach Spielschluss sagte Verteidiger Rinor Avdyli: «Wir müssen diesen Abstiegskampf ab sofort annehmen und in den nächsten Spielen, gegen direkte Konkurrenten um den Abstieg, unbedingt Punkte einfahren.» Auch zum Spiel fand der Innenverteidiger klare Worte: «In der ersten Halbzeit hatten wir überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel und verschliefen die Startphase komplett. Nach der Pause versuchten wir, die schlechte erste Hälfte zu korrigieren, dies gelang leider nur bedingt. Der Anschlusstreffer kam zu spät.» Trainer Adrian Allenspach setzte schon vor dem Spiel ein Zeichen und ersetzte Stammtorhüter Fabian Fellmann durch Carlo Marty, der in der Winterpause zu Tuggen gewechselt hatte.Er kam somit zum ersten Einsatz der Saison.

In der Tat war es eine erste Halbzeit zum vergessen. Red Star war über weite Strecken dominierend und kam schon früh zur Führung. Nach einem Eckball passte die Zuteilung in Tuggens Defensive nicht, Samir Benziar stand richtig und brachte das Heimteam mit einem Kopfball in Führung. In der Folge waren es die Zürcher, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten.Mit schnellem Umschaltspiel brachten die Hausherren die Tuggner Defensive das eine oder andere Mal in Verlegenheit.

Die Überlegenheit war nach 20 Minuten auch auf der Anzeigetafel ersichtlich. Philipp Reiffer war mit einem Weitschuss für die Zweitore-Führung verantwortlich.Tuggen fand erst gegen das Ende der ersten Halbzeit ins Spiel und kam durch Dardan Morina und Jakup Jakupov zu Chancen. Beide Abschlüsse verpassten jedoch das Ziel.

Zusätzlicher Stürmer

Nach dem Seitenwechsel riskierte Allenspach alles und brachte mit Petar Ugljesic einen zusätzlichen Stürmer. Das Spielsystem wurde umgestellt und Tuggen verteidigte nur noch mit einer Dreierkette. Die offensivere Spielweise brachte Tuggen zurück ins Spiel. Wie verwandelt agierten die Märchler plötzlich aggressiver und offensiver und spielten Einbahn-Fussball in Richtung Zürcher Tor. Die spielentscheidende Szene ereignete sich in der 62. Minute. Der eingewechselte Tuggner Geoffrey Le Bigonsan sah seinen Abschluss auf der Torlinie von einem Zürcher geklärt, der Verteidiger tat dies allerdings mit der Hand.Die Schiedsrichterin sah dies nicht so und liess weiterspielen. Tuggen gab sich auch nach dem Fehlentscheid nicht geschlagen und drückte weiter. Die Angriffsbemühungen der Märchler wurden jedoch immer wieder von der gut organisierten Hintermannschaft von Red-Star unterbunden. Der überfällige Anschlusstreffer durch Morina kam zu spät und war nicht mehr als Resultatkosmetik.

 

Die Lage spitzt sich zu

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Im Abstiegskampf sind Niederlagen gegen direkte Konkurrenten besonders schmerzhaft. Eine solche kassierte Tuggen am Samstag. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz ist auf einen einzigen Zähler geschmolzen. 

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

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