Das Ziel sind die Aufstiegsspiele

von Daniel Horisberger (Kommentare: 0)

Knapp eineinhalb Monate hatten die Spieler des FC Tuggen fussballfrei. Das erste Training war am 5. Januar. «Ich kann mich gut erinnern. Es hatte minus 12 Grad», sagt Coach Ivan Previtali und lacht. Wärmer war’s auf Gran Canaria, 20 bis 25 Grad. Dort weilte das Team im Trainingslager. Wunderbar, eine tolle Woche, schwärmt Previtali. «Es hat alles super geklappt. Es war schön zum Trainieren, und auch, um Sachen neben dem Platz zu unternehmen. » Darunter ein gemeinsamer Strandbesuch. «Es war wirklich toll.» Aber – wie er auch betont – definitiv kein Ferienlager.

Insgesamt acht Trainingseinheiten absolvierte die Mannschaft. Es wurde intensiv gearbeitet. «Davon war eine Einheit das Testspiel gegen Las Palmas B, das wir mit 3:1 gewinnen konnten.» Bis auf zwei Spieler war das ganze Team vor Ort. Im Training in der Schweiz hatte der Schwerpunkt auf Ausdauer- und Konditionseinheiten gelegen. «Im Trainingslager ging es mehr um Taktik, Spielautomatismen, Defensiv- und Offensivverhalten. » Es wurden wichtige Grundlagen geschaffen. Ein Muss für die Rückrunde. «In einem Trainingslager hat man Zeit und viele Einheiten, die man sonst unter der Woche schwer ins Programm nehmen kann. Wir haben an wichtigen Prinzipien gearbeitet.»

Gute Trainingsspiel-Bilanz

Neben dem Match auf der Insel absolvierte der FC Tuggen vier Trainingsspiele. Mit Erfolg. 3:1 gegen Linth 04 (2.Int.), 3:1 gegen Höngg (1. Liga), 0:0 gegen Zug 94 (1.) und 3:2 gegen FCRJ 2 (2.). «Die Bilanz ist sicher ordentlich, aber in der Vorbereitung sind ja nicht nur die Resultate wichtig.» Es gehe vielmehr um Einsatzzeiten, darum, dass jeder Spieler seine Form erreichen kann, wieder in den Rhythmus kommt und Spielpraxis sammelt.

Veränderungen im Kader

Beim FC Tuggen gibt es zwei personelle Veränderungen. «Sandro Wieser hat sich entschieden, nach Liechtenstein zu wechseln, aus privaten Gründen», so Previtali. Geholt wurde Edvin Osmani von Winterthur, ein Verteidiger. Die beste Nachricht: Zum Start der Rückrunde kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler sind fit. «Am Montag waren wir vollständig im Training.» Mit Ausnahme des Langzeitverletzten Michael Bärtsch. Er werde länger nicht mehr dabei sein. «Aber sonst sind wir vollständig. Auch die, die in der Vorrunde verletzt waren, kommen langsam zurück. Das macht Freude.»

Parat für Rückrunde

Die Trainingsspiele sind durch. Am Samstag beginnt die Meisterschaft. Der Gegner heisst Dietikon. Zum Start der Saison schlug Tuggen die Zürcher mit 3:2. Gelingt ein zweiter Sieg? «Wir sind zuversichtlich», sagt Previtali. Beim Start einer Rückrunde wisse man aber nie so genau, wo man selbst, aber auch der Gegner steht. Zumal es bei Dietikon relativ viele Veränderungen im Winter gab, viele Wechsel. «Aber wir schauen nur auf uns. Ich schaue auf meine Mannschaft. Und wir sind gerüstet und bereit.» Einen Tipp gibt Previtali nicht ab. Dafür eine Devise: «Natürlich ist das Ziel, in Dietikon gleich den ersten Sieg einzufahren.»

«Wir sind gerüstet und bereit.»

Ivan Previtali

Trainer FC Tuggen

 

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