Der FC Tuggen trifft auf den FC St. Gallen U21

von Daniel Horisberger (Kommentare: 0)

 

Zum ersten Mal im Fussballjahr 2026 kann der FC Tuggen am Samstag an der heimischen Linthstrasse antreten. Dabei gilt es in erster Linie, den Schwung vom Sieg im Spitzenspiel gegen Taverne mitzunehmen und die überzeugende Leistung zu bestätigen. Wie üblich geht es in der ausgeglichenen Gruppe 3 um jeden Punkt, denn mit Taverne und Wettswil-Bonstetten stehen gleich zwei Equipen bereit, um den zweiten Platz zu übernehmen, sollte Tuggen patzen. Gegner am Samstag ist der FC St. Gallen U21, welcher aktuell mit 16 Punkten aus 17 Spielen nur auf Rang 13 und damit wohl unter Wert klassiert ist. Die St. Galler sind seit Jahren bekannt für technisch und körperlich starke Mannschaften und verlieren ihre Spiele auch in der laufenden Saison oftmals weniger deutlich, als die Tabellenlage es erahnen liesse. Eine allzu klare Sache dürfte die Partie somit nicht werden, auch wenn Tuggen die Favoritenrolle zuzuschreiben ist. Die Leistung Tuggens stand und fiel in der bisherigen Spielzeit mit der Defensivleistung. Im Schnitt kassierte man 1.7 Tore pro Spiele, 29 an der Zahl. Das ist mehr als jedes andere Team unter den besten zehn Mannschaften. Umso bemerkenswerter ist es daher, dass Tuggen in der Rückrunde bislang ohne Gegentreffer dasteht und sowohl gegen Dietikon wie auch gegen Taverne die Null über 90 Minuten halten konnte.

Die Gründe dafür dürften vielfältig sein. Nebst der Möglichkeit, das Defensivverhalten in der Vorbereitung genau anzuschauen, könnte auch die Rochade auf der Torhüterposition einen Einfluss haben. Mit Miroslav Dabic, bisher die Nummer zwei hinter Anthony Pinthus, hat die Verteidigung nämlich einen neuen Orchestrator und Dirigenten erhalten. Zudem bildet Edvin Osmani, gekommen vom nordmazedonischen Erstligisten Struga, neu einen Teil des Innenverteidigerduos. Es spricht einiges dafür, dass die beiden Zu-Null-Spiele nicht einfach nur dem Zufall zuzuschreiben sind. Den Beweis dafür muss die Previtali-Elf aber morgen Samstag auf dem Platz liefern. Man darf gespannt sein.

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