Schon wieder heist der Gegner Höngg
von Daniel Horisberger (Kommentare: 0)
Auch vier Spiele vor Schluss der Meisterschaft wird man aus dem FC Tuggen nicht ganz schlau. Die Niederlage gegen eines der Tabellenschlusslichter vor Wochenfrist, so unglücklich sie auch zustande kam, darf eigentlich nicht sein. Ein grösseres Bild setzt sich aber zusammen: Die guten Leistungen können oft zwei oder drei Spiele lang aufrechterhalten werden, dann muss man wieder eine empfindliche Niederlage verdauen. Die fehlende Konstanz hindert die Previtali-Elf aktuell daran, das eigene Potential auszuschöpfen. Der jüngste Fehltritt hat sich sodann auch in der Tabelle niedergeschlagen. Taverne ist an Tuggen vorbeigezogen, wenn auch nur aufgrund des besseren Torverhältnisses. Gleichzeitig profitiert Tuggen vom Aussetzer Wettswil-Bonstettens, welches in Winterthur mit 5:0 abgekanzelt wird. Somit stehen Wettswil-Bonstetten, Taverne und Tuggen alle mit 52 Punkten da, wobei die Ämtler das vermeintlich einfachere Programm zu absolvieren haben, zumal Tuggen und Taverne noch auf Dominator YF Juventus treffen.
Bereits am Samstag steht aber Tuggen eine schwierige Aufgabe in Höngg bevor. Noch nicht lange ist es her, als man in der Qualifikation für den Schweizer Cup vom SV Höngg bis ans Äusserste gefordert wurde. Erst im Penaltyschiessen konnte sich die Previtali-Elf den Sieg holen. Die Stadtzürcher dürften sich für diese Niederlage noch revanchieren wollen. Dass sie gegen den Abstieg kämpfen, macht sie zwar nicht eben zum Favoriten, heisst aber weiter nichts. Denn dasselbe traf auch auf Widnau zu, welches aus Tuggen drei Punkte mitnehmen konnte.